Tag 3… Kalte Nacht

Die erste Nacht unter Sternen bei Frost. Tagsüber warm, nachts ziemlich kalt… Mongolei im Sommer, aber so wunderschön. Tolle Menschen hier, wenn auch etwas distanzlos…

Während wir fern von jeglicher Jurte unser Bettlager herrichten, lud sich kurzerhand ein Mongolischer Reiter ein. Nett! Gern nahm er unsere Kekse und mit Händen und Füssen wurde gequatscht. Er hatte anscheinend Zeit … viel Zeit. Auch alle Anderen sind sehr kontaktfreudig. Zwei junge Frauen auf ihren Mopeds z. B. … sie aßen auch gern die Kekse (made in Germany).

Am nächsten Morgen … nass vom Morgentau und auch gut ausgekühlt geht es weiter Richtung Tonsesengel. Noch relativ gute Straßen … wir kommen gut voran und machen erst einmal Pause. Überall wo wir ankommen, bildet sich sofort eine Menschentraube. Wir sind Exoten und müssen fleißig Fragen beantworten. Woher? … Wohin und wie teuer sind die Mopeds und natürlich, was passiert, wenn ich da drücke? Irgendwie skurril, aber immer nett dabei.

Weiter nach Uliastay. Und da sind sie, die Offroad Straßen! Erst mal 65 km zum warm werden… und uns wurde warm! Nach einer Schlaglochparty kam der Tiefsandwalzer und umgekehrt. Die V-Stroms wurden gut durchgeschüttelt.

Endlich angekommen… Uliastay! Nach Jurte ohne Bad unter freiem Himmel, nun ein Hotel mit Dusche. Was für eine Wohltat!

Gruß, Os8er