Tag 4… Einmal die Hölle bitte

Start in Uliastay – Ziel Altai … denkste! Angefangen hat alles mit einer seichten Offroad Straße, zwischendurch haben wir einen Badestop am Fluss eingelegt. Erste seichte Furten und eine lustige Großfamilie am Straßenrand, die uns herzlich begrüßten und uns unseren ersten Wodka aufzwangen. 8er hatte sofort die Damen der Runde am Hals. Ich glaube, sie wollten ihn erdrücken. Ach ja … der Wodka war erstaunlicher Weise echt lecker!

Doch der Tag war noch nicht zu Ende. Bis zur nächsten Ortschaft sind es noch 100 km … bis Altai 150 km. Um es vorweg zu nehmen, der Weg war so dermaßen miserabel, das wir mit den ersten zwei Gängen vorlieb nehmen mußten.

Schlaglöcher kannten wir von gestern schon, aber diese Schotter-, Sand-, und Wellblech-Pisten brachten uns an unsere Grenzen. Wir pendelten zwischen 20-40 km/h, wobei 40 schon sehr waghalsig war. Im Tiefsand (der scheinbar aus dem Nichts kam) reißt es einem den Lenker um … und am Lenker war ich (Oser). Zweimal versuchte ich die perfekte Rolle vorwärts, wobei 8er mit komischen Tänzen auf dem Moped Punkten konnte.

Nichts passiert, alles gut, Bremshebel verbogen, das wars. Trotz allem, wir waren nach 9 Stunden so durch, das nach dem Zeltaufbau die Lichter ausgingen … Ende.

Ach ja, 8er und seine Brücke (Asphalt)

Mental ist jedoch alles bestens. Es wird immer noch „gefrotzelt“ und Blödsinn gemacht. Jetzt freuen wir uns erst einmal auf Morgen. Gut, bis Altai müssen wir noch 50 km durchs Gelände, Aber dann kommt Asphalt!

Hätte nie gedacht das ich es mal so vermisse.

Gruß, Os8er