Tag 7… Bye-Bye Mongolei

Wir haben lange überlegt … Ein Nacht in Ölgii und morgen über die Grenze oder 300 km direkt zur Grenze und rüber.  Ach… erst einmal los.

Tja … Um 12.00 Uhr in Ölgii angekommen und jetzt weiter, natürlich! Um 13.30 Uhr, wir sind da! Die Grenze hat noch Mittag und die Ruhe weg. Um 14.00 Uhr geht es weiter. Wir werden von Schalter zu Schalter geschickt … immer die Dokumente parat. Es gibt viele Papiere und noch mehr Stempel. Die Beamten wirken unter dem Neonlicht wie Zombies. Nur das Zombies mehr lachen. Trotz alledem ging es auf der Mongolischen Seite recht flott. Nun noch ca. 30 km durchs Niemandsland und die russischen Kollegen mit unseren schmutzigen Klamotten beglücken. Papiere, Stempel, Papiere und dann … alle Koffer und Taschen auf den Tisch. Eine Bitte kam nicht! Es herrscht der Befehlston. Los ging es mit der Beschau. Ein Blick hier rein, einmal dort gefingert. Als uns die Frage nach Waffen gestellt wurde, fuchtelte 8er in seiner Tasche rum und klappte sein kleines Taschenmesser auf. Endlich sah man eine Regung bei den Uniformierten … auch wenn es nur ein Schmunzeln war. Alles in allem hat der Grenzübergang 3,5 Stunden gedauert und das ist eine gute Zeit, wenn man anderen Reiseberichten glauben schenken darf. Ja … wir sind in Sibirien und schauen mit etwas Wehmut auf die letzten 2200 km Mongolei.

Die Mongolei. Ein unheimlich herzliches Land. Ein Land wo Autos „gern“ am Straßenrand geschraubt werden, während die Familie genervt im Gras wartet. Ein Land fast ohne Bäume, wo ungeniert gepinkelt wird … überall, einfach so und Zeit, uns zuzuwinken haben sie dabei auch noch. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Mongolei war ein Highlight … und was für eins!

Bye Bye Mongolei und Hallo Sibirien!

Gute Nacht, Os8er