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Tag 2. Guten Morgen

Es ist 6.00 Uhr … ständig brummt das Handy. 8er schickt mir Fotos vom Sonnenaufgang. Mein Kopf ist nach gestern noch weich wie Toast. Der hat doch auch getrunken!? Was macht der denn schon da draußen? Ok, hilft ja nix … raus aus den Federn. Die „Frohnatur“ erwartet mich schon mit einen „nah, gut geschlafen?“ Ja, genau … das ist genau das, was ich vermisst habe. Nun verlassen wir diesen tollen Ort und die Reise geht weiter.

7.00 Uhr und schon die ersten 50 km gemeistert. Das Wetter spielt so mit (noch) und die Kilometer sprudeln mir nur so entgegen. Ok. Einmal kurz abwettern unter der Autobahnbrücke.

Ruckzuck sind wir in Polen und am Abend auch fast schon wieder raus. Doch da spielt das Wetter nicht mit. Dicke Wolken ziehen sich vor uns zusammen. Das erste Nass erreicht unser Haupt. Aber nein meine Lieben! Um 17:00 Uhr holen wir uns keinen nassen Arsch mehr. Wir stellen uns im Torbogen einer alten Kirche unter. Die Suche nach einer Unterkunft gestaltet sich recht schwierig. Doch Sven nahm das selbst in die Hand und verschwand kurzerhand. Das ist wieder so eine Geschichte, die nur von Sven kommen kann. Kurze Zeit später … Sven machte schon am Horizont Handzeichen. Ich habe da ein Polen gefragt und der kennt einen, der …“ Lange Rede kurzer Sinn, wir hatten eine Unterkunft. Putchen Brammel ganz hinten in der Straße hat irgendwie noch ein Zimmer für uns. Okay … kein WLAN, Handtücher mussten wir auch erst mal besorgen, aber trocken! Keine Ahnung wie er das immer macht, aber Danke Sven. Da waren wir nun … ein Dorf vor Frankenstein. Eigentlich wollten wir abends noch in die Pinte, ein Bier trinken. Aber so was gab’s hier nicht. Dafür gab’s eine sehr alte Kirche …

Nah dann, gute Nacht Os8er